Behandlung für jüngere Menschen mit Parkinson
Bewusstseinskontrolle mildert Parkinson-Symptome
18.01.2012 -Ergebnisse einer Studie der Universität Cardiff in Großbritannien weisen darauf hin, dass ein Training zur Bewusstseinskontrolle helfen könnte, Symptome von Menschen mit Parkinson zu verbessern. Details der Studie wurden kürzlich im "Journal of Neuroscience" veröffentlicht.
Ein Training zur Bewusstseinskontrolle kann Parkinson-Symptome mildern. Foto: Fotolia
Während die zehn Studienteilnehmer an bestimmte Bewegungen dachten, konnten sie über einen Bildschirm beobachten, wie gut sie eine Gehirnregion aktivierten, die die Bewegung kontrolliert. Die Teilnehmer wurden aufgefordert, entsprechende Übungen auch zu Hause fortzusetzen.
Nach zwei Monaten hatte sich der Zustand von 37 Prozent der Parkinson-Patienten deutlich verbessert, Steifheit und Zittern hatten abgenommen. Nach Ansicht der Forscher kann das Senden von Signalen in Gehirnbereichen, die normalerweise keinen Input erhalten, helfen, das neuronale Netzwerk neu zu formieren und somit Parkinson-Symptome zu lindern.
Jedoch wird betont, dass dieser Behandlungsansatz nicht bei allen Parkinson-Patienten funktioniere. Sinnvoll sei diese Form der Behandlung vor allem für jüngere Menschen mit Parkinson, da diese es eher ablehnen, Medikamente zu nehmen, aus Angst vor langfristigen Nebenwirkungen.
Quelle:
Pressetext.com-Artikel








