Benefiz-Gala in London

Muhammad Ali für Lebenswerk geehrt

31.08.2012 - Der an Parkinson erkrankte ehemalige Schwergewichtsboxer Muhammad Ali ist in London mit einer Benefiz-Gala geehrt worden. Zahlreiche Spitzensportler aller Disziplinen kamen zu der Veranstaltung – der Erlös kam unter anderem der Parkinson-Forschung zugute.

Benefiz-Gala in London - Muhammad Ali für Lebenswerk geehrt

Muhammad Ali wurde in London für sein Lebenswerk geehrt. Unter den Gästen waren W. Klitschko, L. Hamilton und B. Becker. Bild: obs/SalusAlpha@SportsforPeace London2012


Für die meisten Sportler ist er einfach der "Größte aller Zeiten": Muhammad Ali gilt als Vorbild und Inspiration. Und so ließen es sich Spitzensportler wie Lewis Hamilton, Wladimir Klitschko und Boris Becker nicht nehmen, zur Benefiz-Gala ins Victoria & Albert Museum nach London zu kommen, um die Boxlegende zu ehren. Die Initiative "Sports for Peace" zeichnete Ali anlässlich der 30. Olympischen Spiele aus. Die Menschlichkeit im Sport stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die Organisatoren wollten die olympischen Ideale sowie die sechs Grundwerte Muhammads Alis - Respekt, Zuversicht, Überzeugung, Engagement, Spiritualität und Wohltätigkeit - feiern.

Die Gala hatte aber auch noch einen anderen Zweck: Sie sollte auf Alis Engagement für die Parkinson-Forschung aufmerksam machen. Der 70-Jährige ist seit etwa 30 Jahren an Parkinson erkrankt. Obwohl Ali durch die Krankheit schwer gezeichnet ist, kam er nach London, um die Auszeichnung persönlich entgegen zu nehmen.

Unter anderem Boxgröße Wladimir Klitschko und Tennis-Legende Boris Becker hielten eine Laudatio auf den Ausnahme-Sportler. "Ich vergleiche ihn mit Rocky", sagte Klitschko in einem Interview über sein Vorbild. "Er kommt immer zurück und kämpft weiter. Und am Ende ist er der Sieger. Aufgeben ist für ihn keine Option." Auch Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton stimmte in das Lob ein: "Es gibt niemanden wie ihn. Er ist eine große Ikone." Ali ist dreifacher Schwergewichtsweltmeister. 1960 gewann er eine olympische Goldmedaille. Außerdem hatte sich der Sportler stets gegen Gewalt und Rassentrennung ausgesprochen.

Die Prominenten unterstützten Alis Engagement aber auch finanziell. Unter anderem versteigerte Klitschko ein Paar Shorts, Lewis Hamilton bot eine Fahrstunde, die 50.000 Pfund einbrachte. Ein Tennismatch gegen Boris Becker in Wimbledon ging für  21.000 Pfund weg. Das Geld soll in die Parkinson-Forschung fließen und dem Muhammad Ali Zentrum, einer Kultur- und Bildungseinrichtung, zugutekommen.


Quellen:
Pressemitteilung der Salus Alpha Group Service GmbH

Artikel auf "Die Presse.com"

Videobeitrag auf Spiegel Online





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