Prominente Unterstützung im Kampf gegen Parkinson
Michael J. Fox fördert neue Parkinson-Studie
15.06.2011 - Hollywood-Schauspieler Michael J. Fox gab den Startschuss zu einer großen Studie über das Fortschreiten der Parkinson-Erkrankung.
Die Studie ist die erste ihrer Art: 400 Menschen mit Parkinson in fünf europäischen Zentren - in Italien, Österreich, Großbritannien und zwei in Deutschland - sowie 14 Krankenhäusern in den USA nehmen daran teil. Die Betroffenen befinden sich im frühesten Stadion der Krankheit, das heißt, bevor sie eine Therapie begonnen haben.
Die Verantwortlichen der Studie hoffen, dass so die wichtigsten Biomarker für die Krankheit gefunden werden können. Biomarker sind messbare Produkte von Organismen, die als Indikatoren für Krankheiten aber auch für Umweltbelastungen herangezogen werden.
In der neuen Studie werden die unterschiedlichsten Daten gesammelt: Aufzeichnungen über motorische Fähigkeiten, Analysen über Blut- und Urinproben sowie Proben der Rückenmarksflüssigkeit. Regelmäßige Gehirn-Scans sind ebenfalls Teil des Programms.
Hollywood-Star Michael J. Fox, der seit 20 Jahren an Parkinson erkrankt ist, erklärt, warum Forschungsarbeit so wichtig ist: "Bessere Behandlungsmöglichkeiten fallen nicht einfach vom Himmel. Es müssen noch viele Herausforderungen überwunden werden, bevor wir die nötigen Resultate erzielt haben."
Die Studie beginnt Anfang 2011 und wird von der Michael J. Fox Foundation for Parkinson's Research (MJFF) mit koordiniert und teilfinanziert. Michael J. Fox wurde 1991 als 30-Jähriger mit der Young-Onset-Parkinson-Erkrankung diagnostiziert. Seine Stiftung konnte bis heute nach eigenen Angaben über 149 Millionen US-Dollar für die Entwicklung neuer Parkinson-Therapien aufbringen.
Quelle: www.pressassociation.com








