Gesundheitsminister unterstützt Autor

"Parkinson – Leben mit der Pechkrankheit"

27.12.2012 - Der Münchner Gerhard Schumann hat seine Erfahrungen mit der Parkinson-Erkrankung niedergeschrieben. Sein Buch soll dazu beitragen, die Krankheit besser zu verstehen und sie bekannter zu machen. Für sein Ziel hat Schumann einen prominenten Fürsprecher gefunden: Gesundheitsminister Bahr.

"Parkinson - Leben mit der Pechkrankheit" - Gesundheitsminister unterstützt Autor
Der Autor Gerhard Schumann bei der Buchübergabe mit Gesundheitsminister Daniel Bahr in München.Foto: G. Schuhmann


"Mein Ziel ist es, "nicht Betroffene" an die Krankheit Parkinson heranzuführen und aufklärende Arbeit zu leisten, sowie Betroffenen und deren Angehörigen Mut zu machen", sagt Gerhard Schumann. Dafür hat der 45-jährige Münchner auch sein Buch: "Parkinson – Leben mit der Pechkrankheit" geschrieben. Es soll "allen helfen, uns Parkis besser zu verstehen", schreibt der Autor auf seiner Homepage.

Schumann selbst erhielt seine Diagnose vor drei Jahren. Die Idee, seine Gedanken zur Parkinson-Erkrankung niederzuschreiben, ist ihm während einer Therapie gekommen. Das Schreiben habe ihm dabei geholfen, seinen neuen Begleiter Parkinson zu akzeptieren. Dass er diese Gedanken veröffentlicht habe, sei jedoch eher Zufall gewesen.
Ein Zufall, der ihm sogar ein Treffen mit Gesundheitsminister Daniel Bahr Mitte Oktober in München bescherte. Dabei hatte der Autor nicht nur Gelegenheit, dem Minister ein Exemplar seines Buches zu überreichen, er fand in ihm auch einen prominenten Fürsprecher seines Vorhabens, der Erkrankung mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Denn auch Daniel Bahr hat einen Parkinsonfall in der Familie und kennt die negativen Begleiterscheinungen für Betroffene und deren Angehörige. Er ist außerdem Ehrenmitglied der Deutschen Parkinson Vereinigung (dPV).

Parkinson als Chance sehen

In seinem Buch beschreibt Schumann seine Gefühle und Ängste im Umgang mit Parkinson. Aber auch, welche neuen Möglichkeiten sich durch die Erkrankung bieten können. So hat Schumann neben der Freude am Schreiben auch seine alte Liebe zur Fotografie wiederentdeckt. Die Erkrankung rege seine Kreativität sogar noch weiter an und motiviere ihn. Von den Resultaten seiner Arbeit kann man sich auf seiner Fotoausstellung "Parki und ich" selbst überzeugen. Die Bilder wurden schon an verschiedenen Orten ausgestellt. Momentan arbeitet Fotokünstler Schumann an einer Erweiterung zum Thema "Parki und Hobby". Gesundheitsminister Bahr hat angekündigt, die Ausstellung Anfang 2013 nach Berlin zu holen – Schumanns Arbeit mache auch anderen Parkinson-Erkrankten Mut.


Quellen:



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