Ratgeber-Tipp
Ein "Kochbuch" für Menschen mit Parkinson
13.10.2011 - Lebensqualität: ein wichtiger Aspekt im Leben von Menschen mit Parkinson, so auch im aktuellen Patienten- und Ärzte-Ratgeber "Parkinson – die Krankheit verstehen und bewältigen". Das Buch zeigt neue Perspektiven für das weitere Leben mit der Erkrankung.
Es gibt kein "austherapiert", das möchte der aktuelle Ratgeber aufzeigen. Foto: iStock
Wie können meine Familie und ich mit der Diagnose und der Erkrankung umgehen?
Was kann ich tun, um die körperlichen Beschwerden in den Griff zu bekommen?
Wie lange werde ich die gewohnten, alltäglichen Dinge noch bewältigen können?
Diese Fragen stellen sich früher oder später viele Betroffene.
Die Autorin Professor Claudia Trenkwalder und ihre Mitarbeiter Dr. Manfred Georg Krukemeyer, PD Dr. Gunnar Möllenhoff und Dr. Ellen Trautmann möchten mit dem Patienten- und Ärzte-Ratgeber "Parkinson – die Krankheit verstehen und bewältigen" neue Perspektiven für das weitere Leben mit der Erkrankung aufzeigen.
Ratschläge für ein aktives, positives Leben mit Parkinson, für Ernährung und die Vereinbarkeit von Beruf und Erkrankung sind dabei nur ein Teil des Buches.
Darüber hinaus werden Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten aufgezeigt und Risikofaktoren für die Erkrankung beschrieben. Zudem gehen die Neurologen detailliert auf die unterschiedlichen medikamentösen und nicht-medikamentösen, insbesondere Physio- und Psychotherapie, ein. Ein eigenes Kapitel widmet sich der Frage, was Menschen mit Parkinson bei einer Operation oder Tiefenhirnstimulation beachten sollten.
Selbst wenn Fahrradfahren nicht mehr möglich ist, die Motorik beim Laufen und Schreiben weniger "gehorcht", laut Professor Trenkwalder und ihrem Team sind dennoch viele sinnvolle und auch lindernde Beschäftigungen möglich. Es gibt kein "austherapiert", so die vier Parkinson-Experten. Dies möchten sie Menschen mit Parkinson und deren Angehörigen mit ihrem "Kochbuch" – so nennt es das Neurologen-Team, ein Ratgeber, aus dem man für sich das Beste heraus ziehen kann – vermitteln.
Quellen:
Frankfurter Allgemeine Zeitung Online
Weltbild








