Studie über Tiere und Parkinson
Nicht auf den Hund gekommen
30.04.2011 - Untersuchungen haben gezeigt, dass Tiere einen Krankheitsverlauf positiv beeinflussen können - leider gibt es für Parkinson noch keine diesbezüglichen Studien. Das soll sich jetzt ändern.
Möglicherweise können Tiere den Krankheitsverlauf von Parkinson positiv beeinflussen. Foto: istock
Die "School of Population Health" an der neuseeländischen Universität von Auckland startet ein Projekt, mit dem herausgefunden werden soll, wie Tiere Menschen mit Parkinson helfen können.
Einer der Studienteilnehmer ist William (ohne Altersangabe), der vor zehn Jahren mit der Diagnose Parkinson konfrontiert wurde. Seit letztem Jahr hat er einen Hund - sein Leben hat sich von Grund auf geändert.
Durch das tägliche Gassigehen mit Leo hat William wieder regelmäßig Bewegung und freut sich sogar auf die sportliche Aktivität. Im Park kann er gleich ein anderes Problem von Menschen mit Parkinson umgehen: Die Gespräche mit anderen Hundebesitzern haben ihn aus seiner Isolation gerissen. Durch die Zeit mit Leo plant William seinen Alltag wieder - gerade Menschen mit Parkinson können Probleme haben, einen geregelten Ablauf zu gestalten. Und noch einen wichtigen Aspekt bietet die Hundehaltung: William fühlt sich endlich wieder gebraucht.
Auch seine Frau Mary-Anne bemerkte den Unterschied: "Leo gibt ihm einen Grund, jeden Morgen aufzustehen. Endlich kann er sich mal wieder um jemanden kümmern. Wann immer wir ausgehen, will William wissen, ob Leo mit uns kommt. Durch den Hund hat er wieder einen anderen Fokus bekommen."
Quellen: www.parkinsons.org.nz und www.voxy.co.nz








