Karl-Heinz Brass: Erfahrungen eines Parkinson-Patienten
"Ich habe lernen müssen, mich mit meinem 'ungebetenen Gast' in meinem Körper zu arrangieren. So hatte ich unmittelbar nach der Diagnose Probleme, der Öffentlichkeit zu begegnen, weil ich in dem Glauben war, alle Mitmenschen schauen mich an und klassifizieren mich als Parkinson-Patient. Das ist natürlich totaler Unsinn und deshalb gehe ich heute selbstbewusst den Weg, den ich möchte und verstecke mich nicht in Umwegen.
Ich weiß heute, dass ich die Dinge akzeptieren muss, die ich krankheitsbedingt nicht mehr machen kann. Umso mehr schätze ich die Dinge die mir Parkinson erlaubt. Durch diese Verhaltensweise nehme ich mir viel Druck und mein Umfeld gestaltet sich viel angenehmer."








